In der Heinrich-Mumbächer-Schule findet Integrierte Förderung von Kindern mit Lernschwierigkeiten durch eine Sonderschullehrerin, Frau Tänny, statt.

Bei auftretenden Lernproblemen führt die Sonderschullehrerin Beobachtungen im Unterricht durch und erstellt für einzelne Schüler eine Diagnose bezüglich der Erscheinungsformen und Ursachen.

Neben der differenzierten Förderung von Schülern innerhalb der Klasse oder in kleinen Gruppen hat die Sonderschullehrerin die Aufgabe, Klassenlehrer und Eltern zu beraten und ggf. auch außerschulische Fördermaßnahmen anzuregen. Die Förderarbeit hat zum Ziel, den Schülern ihre Stärken bewusst zu machen und Erfolgserlebnisse zu vermitteln, Lernhemmungen abzubauen und Lernmotivation zu fördern, Arbeitstechniken und Lernstrategien zu vermitteln sowie im Unterricht auf Leistungsschwächen Rücksicht zu nehmen.

Falls Sie sich ausführlicher darüber informieren möchten, wenden Sie sich bitte an das Sekretariat der HMS (täglich 8:00 -11:00 Uhr) oder an den Klassenlehrer Ihres Kindes.

Förderlehrkraft:

Gemeinsamer Schulanfang

Hohe Anforderungen werden an die Lehrkräfte gestellt, denn Schule soll

  • die Kinder dort abholen, wo sie stehen,
  • individuell fördern und differenzierte Inhalte anbieten und
  • gemeinsam auf verschiedenen Leistungsniveaus arbeiten und dabei das Klassenziel im Blick behalten.

Um dieser Forderung nach dem „gemeinsamen Schulanfang“ gerecht zu werden, wurde der Schulkindergarten der Heinrich-Mumbächer-Schule aufgelöst. Ab dem Schuljahr 2009/10 ist die Leiterin des Schulkindergartens, Frau Anita Gerardy, in den 1. und 2. Klassen als Förderlehrkraft eingesetzt.

Ihre Aufgabe sieht Frau Gerardy so:

„Seit Beginn im Sommer 2009 arbeite ich verstärkt mit Schülern der 1. Klasse, sowohl integrativ als auch individuell. Diese besondere Förderung einzelner Schüler verbunden mit dem gemeinsamen Arbeiten im Klassenverband erhöht die Möglichkeit eines differenzierten Unterrichts.

Meine individuellen Angebote richten sich verstärkt an Kinder mit erhöhtem Förderbedarf. Das Spektrum der Förderung ist vielfältig, denn es umfasst den sprachlichen, den mathematischen und den motorischen Bereich. Die Angebote sind flexibel und richten sich stets nach dem Bedarf des Kindes.

Angelehnt an die Montessori-Pädagogik arbeite ich viel mit konkreten Hilfsmitteln Material und biete den Kindern vielfältiges Anschauungsmaterial.

Mein Ziel ist es, mit Hilfe dieser intensiven Förderung individuelle Erfolge beim Kind zu erzielen und somit die Freude und Motivation am Lernen zu erhalten.“


Sprachförderung in der HMS

„Sprache ist der Schlüssel zur Welt“

(Wilhelm von Humbold)

Sprachbaum

Nach diesem Motto bietet unsere Sprachförderkraft Simone Klar für Schüler und Schülerinnen der ersten bis dritten Klassen im Ganztagsbereich der HMS Sprachförderung an. Kinder, deren Muttersprache nicht Deutsch ist, werden auf diese Weise beim Erlernen der deutschen Sprache unterstützt.

…wie wird gefördert?

Das Hauptaugenmerk der Sprachförderung liegt in der gesprochenen Sprache. Hierbei wird insbesondere die Sprechfreunde der Kinder durch das Anbieten von abwechslungsreichen, motivierenden Sprachanlässen und spielerischen Methoden angeregt. Ein Schwerpunkt der Sprachförderung ist die Erweiterung des aktiven und passiven Wortschatzes. Die Themen orientieren sich dabei am Alltag und Lebensumfeld der Kinder. Zum Einsatz kommen hierzu häufig Bildkarten und einfache Spiele, wie zum Beispiel Memory, Bingo, Würfel- oder Kimspiele, da sich die Kinder so sehr gut zum Mitmachen und Reden motivieren lassen. Darüber hinaus wird die Anwendung von grammatischen Regeln wie Pluralbildung, Satzbau, das Benutzen von korrekten Verb- und Adjektivformen, das richtige Verwenden von Präpositionen und strukturiertes, verständliches Erzählen gefördert. Auch dies erfolgt nach Möglichkeit mit Hilfe von Sprachspielen, die automatisch zum Wiederholen bestimmter Satzmuster anregen und so unbewusst von den Kindern im Alltag übernommen werden.

….wer wird gefördert?

Die jeweiligen Klassenlehrer/innen der Ganztagsklassen 1-3 entscheiden, für welche Kinder die Teilnahme an der Sprachförderung sinnvoll ist. Gefördert wird in kleinen Gruppen von 2-4 Kindern, bei Kindern mit sehr geringen Deutschkenntnissen besteht auch die Möglichkeit der Einzelförderung. Dazu steht für jede Kleingruppe eine Stunde pro Woche zur Verfügung. Die Sprachförderungrichtet sich in der Regel nicht nach dem Lehrplan, sondern nach dem individuellen Sprachstand der Kinder. Gegebenenfalls wird in Absprache mit den Klassenlehrern gezielt auf bestimmte Themen eingegangen. Es ist sehr schön zu sehen, mit wie viel Begeisterung die Kinder an den Sprachförderstunden teilnehmen und dadurch auch schnell Fortschritte in der Sprachentwicklung zeigen.