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Neue Corona Infos

         

Liebe Eltern,                                                                     Bretzenheim, am 30.03.2022

ab dem kommenden Montag, den 04.04.22, werden in Rheinland-Pfalz weitere Corona-Regeln gelockert.

Für Ihre Kinder in der Schule bedeutet das:- Die Maskenpflicht im Schulgebäude entfällt. Die Kinder müssen also in der Schule keine Maske mehr tragen.- Wenn es keinen Corona-Fall in der Klasse gibt, sind die Tests in der Schule nicht mehr verpflichtend. – Damit Ihr Kind trotzdem zwei freiwillige Tests in der Woche machen darf, müssen Sie die Einverständniserklärung ausfüllen. Diese Regelung gilt bis zum 29.04.22.- Wenn es einen Corona-Fall in der Klasse gibt, müssen sich alle Kinder dieser Klasse wieder verpflichtend an fünf Tagen in Folge testen. Diese Regelung gilt ebenfalls bis zum 29.04.22.

Im Moment haben wir in fast allen Klassen Corona-Fälle. 

An jedem Tag, an dem wir in der Schule testen, kommen neue Fälle dazu.

Deshalb meine dringende Bitte an Sie:

Unterschreiben Sie die Einverständniserklärung, 

damit sich Ihr Kind weiterhin testen darf.

Nur so können wir verhindern, dass sich die Infektionen

weiter ausbreiten und wir wieder Klassen zu Hause lassen müssen!

Das Masketragen ist freiwillig weiterhin erlaubt und ausdrücklich erwünscht.

Nach wie vor schützen uns die Masken vor Ansteckung.

Ich hoffe sehr, dass durch die Lockerungen die Zahlen nicht weiterhin in die Höhe gehen und wir alle gesund in die Osterferien kommen.

Vielen Dank für Ihre Umsicht und Ihre Unterstützung!

Herzliche Grüße

Valerie Osmenda

Spendenaktion der Klasse 4A

Hilfe für die Ukraine – und das bei uns vor Ort

Der dunkle Schatten, den der Ukrainekrieg wirft, macht auch vor den Kindern der Heinrich-Mumbächer-Schule nicht Halt. Immer wieder ist die politische Situation im Osten Europas Thema in den Klassen, und die Lehrerinnen und Lehrer geben ihr Bestes, um alle Fragen zu beantworten, Ängste ernst zu nehmen und doch möglichst zu zerstreuen. Aber auch die enorme Hilfsbereitschaft ist Thema, und die Schulgemeinschaft steht dem großen Engagement der Erwachsenen in unserem Land in nichts nach.

„Wir wollen helfen“, da waren sich auch die Kinder der Klasse 4a der Heinrich-Mumbächer-Schule und ihre Lehrerin Frau Hassemer schnell einig. Und da man – solange noch keine ukrainischen Mitschülerinnen und Mitschüler an der HMS sind – wenig Konkretes tun kann, sammelten die Mädchen und Jungen Ideen für Spendenaktionen. Die einen malten Plakate, mit denen sie in der Nachbarschaft Geld sammeln gingen, die anderen sprachen Passanten im Ortskern an.

Doch es sollte auch eine große, gemeinsame Aktion geben. Und so verwandelte die 4a ihren Klassenraum für einen Tag in ein Lokal. Sowohl in der Schule zusammen mit Frau Hassemer als auch zu Hause mit den Eltern hatten die Kinder Kuchen gebacken, es wurde Waffelteig mitgebracht und kreative Cocktails gemischt… die teils allerdings nicht ganz so lecker schmeckten, gibt ein Schüler grinsend zu. Dann kamen die Gäste: alle Schülerinnen und Schüler der HMS hatten Einladungskarten erhalten und waren daher mit Geld gewappnet. Klassenweise – schließlich ist die Pandemie noch nicht vorbei, und eine Durchmischung sollte nicht stattfinden – besuchten sie das Restaurant. Für je 50 Cent ließ sich ein Stück Kuchen, eine Waffel oder ein Getränk erstehen. Wer auf sein Rückgeld verzichtete, wusste, dass es für den guten Zweck ist, und so waren die kleinen Gäste bzw. deren Eltern sehr großzügig. Mancher ließ sich gleich mehrere Köstlichkeiten schmecken, wurden sie doch von eifrigen Marketingexperten aus den Reihen der Viertklässlerinnen und Viertklässler als „die besten Waffeln, die ihr je gegessen habt“ angepriesen. Die Schlange der Leckermäuler war noch lang, als der Teig zur Neige ging.

Am Ende hatten alle Aktionen der 4a zusammen 1800 Euro eingebracht. Eine Summe, die dem einen oder der anderen fast wie eine Million vorkam. Die Hälfte des Erlöses spendeten die Kinder an die SOS Kinderdörfer, die vor Ort in der Ukraine helfen. Doch der Krieg in der Ukraine bringt auch Menschen direkt in das Lebensumfeld der Schülerinnen und Schüler der 4a, zu uns nach Mainz. Und so spendeten die Kinder die zweiten 900 Euro an den Förderverein für Tumor- und Leukämiekranke Kinder e.V. in Mainz. Im Elternhaus des Vereins sind derzeit drei ukrainische Familien mit an Krebs erkrankten Kindern untergebracht, die hier nicht nur ein Zuhause auf Zeit finden, sondern auch bei bürokratischen Wegen unterstützt werden und die Angebote des Vereins wie Kunsttherapie und psychologische Betreuung in Anspruch nehmen können. Zur Spendenübergabe erhielt die 4a Besuch von Andrea Grimme vom Förderverein für Tumor- und Leukämiekranke Kinder. Die war nicht nur beeindruckt vom Engagement der Viertklässlerinnen und Viertklässler, sondern bekam „richtiggehend Gänsehaut“, als sie den hohen Scheck überreicht bekam.

Scheckübergabe

Neue Option – Mehr Flexibilität

Schulleitung, Förderverein und Caterer ermöglichen Mittagessen auch für Halbtagskinder 

An der Heinrich-Mumbächer-Grundschule haben die Eltern die Wahl, ob ihr Kind halbtags zur Schule gehen oder den Ganztag besuchen soll. Wer sich für den früheren Schulschluss entscheidet, hat schon seit vielen Jahren die Möglichkeit, sein Kind bis 14 Uhr in der vom Förderverein angebotenen Betreuung anzumelden – in der Vergangenheit allerdings ohne die Option eines warmen Mittagessens. Das ändert sich nun: durch ein paar Umstrukturierungen bekommen ab Februar auch die Betreuungskinder von montags bis donnerstags ein Essen in der Mensa. Das Angebot ist kostenpflichtig und freiwillig – selbstverständlich kann die Betreuung auch weiterhin ohne Essen gebucht werden, und die Kinder können schon um 13 Uhr nach Hause gehen. 

Detaillierte Informationen erhalten die Eltern aller vom Förderverein betreuten Kinder per Elternbrief.  

Abseits des Klassenzimmers

Der Förderverein der Heinrich-Mumbächer-Grundschule freut sich, “noch vor der nächsten Welle” mehrere Zusatzangebote durchgeführt zu haben.

Sechs Grad und Nieselregen klingen ungemütlich? Die Kinder der Heinrich-Mumbächer-Schule, die Ende Oktober am Naturworkshop auf der Alten Ziegelei teilnahmen, ließen sich davon nicht stören. 13 Mädchen und Jungen der zweiten und dritten Klassen richteten begeistert Höhlen in der Hecke ein, rutschten vom Erdhügel, bauten Reisigbesen und füllten selbstgebastelte Schatzkisten mit Naturschätzen.

Der Tag auf der Ziegelei war einer von zahlreichen Workshops, die der Förderverein der Grundschule organisiert hatte. In vergangenen Jahren zuständig für die Arbeitsgemeinschaften, trauten die engagierten Eltern sich in diesem Herbst nicht an Veranstaltungsreihen heran, die über das gesamte Schulhalbjahr regelmäßig stattfinden. Zu ernüchternd waren im letzten Jahr die Erfahrungen, als mit viel Begeisterung geplante AGs aufgrund der Corona-Situation am Ende doch nicht stattfinden konnten. „Gezahlte Beiträge mussten zurückerstattet, externe Anbieter wieder ausgeladen werden“, erinnert sich Kirsten Kleinert, die in Zusammenarbeit mit dem Galli Theater eine AG auf die Beine gestellt hatte. „Das war viel Aufwand, aber am meisten hat es geschmerzt, die Vorfreude der Kinder enttäuschen zu müssen.“ Vor diesem Hintergrund entschied sich der Vorstand des Fördervereins in diesem Jahr, viele einzelne Workshops anzubieten, die nicht über längere Zeit laufen – vom Jonglierenlernen im Zirkus über ein Bilderbuchkino bis hin zum Chemischen Experimentieren unter der Überschrift „Gesund ist bunt“.

Hier hatte sich der achtjährige Enno vorgestellt, es würde knallen und krachen. Aber obwohl es das nicht tat, kam er begeistert wieder nach Hause. „Mama, wusstest Du…“ war in den nächsten Tagen ein häufig verwendeter Satzanfang, und auf ihn folgten alle möglichen Informationen über den Vitamin C-Gehalt unterschiedlicher Obst- und Gemüsesorten, über natürliche Farbstoffe und die „Geheimsprache“, die Chemiker sprechen. Auch bei seiner Klassenkameradin Marlene hat der Workshop einen bleibenden Eindruck hinterlassen. Sie experimentiert nun am heimischen Küchentisch mit Trichter und Pipette, die jedes Kind geschenkt bekam. „Schule ist so viel mehr als nur Rechnen, Schreiben und Lesen lernen“, sagt Christian Schuster, der neue Vorsitzende des Fördervereins. „Wir freuen uns sehr, dass wir das für die Kinder im Rahmen der Workshops wieder erlebbar machen konnten. Und für das Frühjahr, wenn Corona uns hoffentlich wieder mehr Raum gibt, sind schon weitere Aktionen geplant. Welche, das bleibt erstmal noch unser Geheimnis.“

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